Eine Liste von Listen mit apokalyptischen und postapokalyptischen Filmen:
Falls mir noch mehr Listen begegnen, werden sie natürlich hier angefügt.
Mittwoch, 30. Juni 2010
Montag, 21. Juni 2010
Relativ überschaubar: Soziologie und Kino - Medientheorie
Die wahrscheinlich erste soziologische Arbeit über das damals neue Medium Film wurde 1914 in Jena von Emilie Altenloh als Doktorarbeit veröffentlicht. Der Titel war "Zur Soziologie des Kino". Seitdem hat sich die Soziologie, die ebenfalls noch in den Kinderschuhen steckte weiterentwickelt, ebenso wie der Kinofilm. Beide stammen ungefähr aus der gleichen Zeit. Geboren um die Jahrhundertwende sind sie zum Beginn ihres zweiten Jahrhunderts aus der abendländischen Kultur nicht mehr wegzudenken. Dennoch ist die Menge der soziologischen Arbeiten zu Film und Kino überschaubar geblieben. Nach der Begründung dieser soziologischen Disziplin haben sich im zwanzigsten Jahrhundert noch einige Soziologen mit dem neuen Medium auseinandergesetzt, aber die meisten haben es ignoriert, selbst wenn sie, wie Luhmann, über die Massenmedien geschrieben haben. Wichtig scheinen unter anderem die Arbeiten von Bela Belazs, Siegfried Kracauer zu sein und in den letzten zwanzig Jahren haben sich in Deutschland vor allem Rainer Winter und kürzlich auch Markus Schroer mit dem Thema beschäftigt.
Stattdessen gibt es eine Fülle an Fachliteratur zum Thema Medientheorie. Dort wird, meinem aus einige Leseerfahrungen geschöpften Vorurteil folgend, vieles ein bischen, aber kein Medium intensiv betrachtet. Dabei sollte doch, gerade wenn man die zentrale These eines Klassikers der Medientheorie ernst nimmt, klar sein, dass man nicht einfach eine Theorie der Medien abliefern kann. "The Medium is the message." Muss dann nicht jedes einzelne Medium auf seine spezifischen Eigenheiten untersucht werden, um festzustellen, welche Botschaft damit verbunden ist? "Massenmedien" wird so zu einem leeren Etikett, das sich zwar schmissig kulturkritisch anhört, aber keine neuen Erkenntnisse zutage bringt.
Stattdessen gibt es eine Fülle an Fachliteratur zum Thema Medientheorie. Dort wird, meinem aus einige Leseerfahrungen geschöpften Vorurteil folgend, vieles ein bischen, aber kein Medium intensiv betrachtet. Dabei sollte doch, gerade wenn man die zentrale These eines Klassikers der Medientheorie ernst nimmt, klar sein, dass man nicht einfach eine Theorie der Medien abliefern kann. "The Medium is the message." Muss dann nicht jedes einzelne Medium auf seine spezifischen Eigenheiten untersucht werden, um festzustellen, welche Botschaft damit verbunden ist? "Massenmedien" wird so zu einem leeren Etikett, das sich zwar schmissig kulturkritisch anhört, aber keine neuen Erkenntnisse zutage bringt.
Sonntag, 20. Juni 2010
Wenn der Wind weht
Eine sehr unspektakuläre, leise Variante des Untergangs der Welt durch einen Atomkrieg bietet der schon ältere Zeichentrickfilm "Wenn der Wind weht". Im Zentrum steht ein altes Ehepaar, dessen Vorstellungen von Krieg noch vom zweiten Weltkrieg geprägt sind. Ihre Kriegserfahrung und Routine im Umgang mit außergewöhnlichen Situationen hilft ihnen jedoch nicht gegen die Bedrohungen, die durch die Nachwirkungen eines atomaren Angriffs ausgehen. Ihr Scheitern, die Realität der Atombombe zu erfassen drückt die Art der modernen Bedrohung besser aus, als jeder Versuch diese Bedrohung zu zeigen oder gar zu erklären es könnte.
Freitag, 18. Juni 2010
Endzeitfilme in einer Stunde
Nächsten Mittwoch ist es soweit und ich werde vor dem Seminar einen Vortrag mit Filmen über Filme halten. Eine Stunde ist jedoch nur wenig Zeit um das ganze Spektrum der Endzeitfilme zu präsentieren, vor allem, da ich beschlossen habe, auch Fernsehserien nicht auszusparen. Ergo kann es nur auf eine Auswahl hinauslaufen, die auf die Bedürfnisse des eines Universitätsseminars mit Theologen und Soziologen zugeschnitten ist.
Einen sicheren Platz haben schon die Terminatorreihe, mit Serie und die beiden Battlestar Galactica Varianten. Beide gehen auf sehr spezielle Weise mit den Themen Endzeiterwartung, Prophezeihung, Religion und Technik um. Die biblischen Bezüge und ihre mormonischen Äquivalente bieten einen guten Ansatzpunkt für die bisher behandelten Themen.
Einen weiteren Teil des Referates habe ich für die Postapokalypse eingeplant, dort sind auf jeden Fall "A Boy and his Dog" und "Jericho" fällig. Es müsste aber noch ein typischer Vertreter des Mad Max Typus vorgestellt werden, hier schwanke ich noch zwischen dem Original und der Girly-Comic-Variante(Tank Girl).
Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Filme möchte ich gerne mitnehmen, aber dann bleibt immer weniger Zeit für jeden einzelnen. "28 Days later" und "Wenn der Wind weht" möchte ich auch nicht auslassen.
Einen sicheren Platz haben schon die Terminatorreihe, mit Serie und die beiden Battlestar Galactica Varianten. Beide gehen auf sehr spezielle Weise mit den Themen Endzeiterwartung, Prophezeihung, Religion und Technik um. Die biblischen Bezüge und ihre mormonischen Äquivalente bieten einen guten Ansatzpunkt für die bisher behandelten Themen.
Einen weiteren Teil des Referates habe ich für die Postapokalypse eingeplant, dort sind auf jeden Fall "A Boy and his Dog" und "Jericho" fällig. Es müsste aber noch ein typischer Vertreter des Mad Max Typus vorgestellt werden, hier schwanke ich noch zwischen dem Original und der Girly-Comic-Variante(Tank Girl).
Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Filme möchte ich gerne mitnehmen, aber dann bleibt immer weniger Zeit für jeden einzelnen. "28 Days later" und "Wenn der Wind weht" möchte ich auch nicht auslassen.
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